Reflux-Operation & Nachsorge
Für die meisten Menschen mit Sodbrennen ist eine Operation nicht nötig. Sinnvoll wird sie dann, wenn die Beschwerden trotz korrekt eingesetzter Medikamente bleiben, ein großer Zwerchfellbruch vorliegt, vor allem Volumenreflux auftritt – oder wenn Sie die Dauermedikation dauerhaft nicht fortführen möchten.
Vor jeder Entscheidung stehen Magenspiegelung, pH-Metrie und Manometrie. Ohne diese drei Befunde ist eine Indikation nicht seriös zu stellen. Wir beraten ergebnisoffen, arbeiten mit erfahrenen chirurgischen Zentren zusammen und übernehmen die Nachsorge – auch dann, wenn andernorts operiert wurde.
- Indikationsprüfung mit vollständiger Funktionsdiagnostik
- Laparoskopische Fundoplicatio (Nissen oder Toupet) und Hiatoplastik
- Aufklärung über Alternativen, Nutzen, Grenzen und mögliche Folgen
- Strukturierte Nachsorge mit Kostaufbau und Kontrollterminen

Was dazugehört
Häufige Fragen
Wann ist eine Operation überhaupt sinnvoll?
Bei gesichertem, säurebedingtem Reflux mit unzureichendem Ansprechen auf die Therapie, bei großem Zwerchfellbruch, bei überwiegendem Volumenreflux oder auf ausdrücklichen Wunsch, die Dauermedikation zu beenden.
Welche Nebenwirkungen hat eine Fundoplicatio?
In den ersten Wochen sind Schluckbeschwerden und Blähungsgefühl häufig und bilden sich meist zurück. Manche Betroffene können danach schlechter aufstoßen oder erbrechen. Darüber klären wir vorher ausführlich auf.
Hält der Effekt dauerhaft?
Bei guter Indikationsstellung sind die Ergebnisse über viele Jahre stabil. Ein Teil der Operierten benötigt später dennoch wieder Medikamente – auch das gehört zur ehrlichen Aufklärung.
Ich wurde andernorts operiert – übernehmen Sie die Nachsorge?
Ja. Bringen Sie bitte den Operationsbericht und die letzten Befunde mit.
Zweitmeinung vor der Entscheidung
Lassen Sie Ihre Befunde unabhängig prüfen, bevor ein Eingriff geplant wird.

